Achtsamkeit

Achtsamkeit ist heute ein geläufiger Begriff und wurde durch den Arzt und Achtsamkeits-Forscher Jon Kabat-Zinn geprägt.

Achtsamkeit nach Kabat-Zinn ist eine unbestimmte Form des Gewahrseins die absichtslos ist, sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht und nicht-wertend ist.

Eine der in der Forschungsliteratur am häufigsten zitierten Definitionen stammt von Jon Kabat-Zinn. Demnach ist Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die

  • absichtsvoll ist,
  • sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und
  • nicht wertend ist.

Die Harvard Business Review sagt: „Im Gegensatz zur verbreiteten Ansicht ist die Kultivierung von Achtsamkeit nicht nur ‘nett’ oder dient privaten Zwecken. Sie ist essentiell, um gute Führung aufrecht zu halten.“

Christopher Tamdjidi (Kalapa Leadership Academy) führt gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und Universität Coburg ein umfangreiches Forschungsprojekt zu Achtsamkeit im Unternehmensalltag durch. Zielsetzung des Forschungsprojekts ist es, die Wirkung von Achtsamkeitstrainings und assoziierten Methoden am Arbeitsplatz auf den Einzelnen und die unterschiedlichen Gruppierungen wissenschaftlich zu bewerten und für deutsche Unternehmen bekannter zu machen. Achtsamkeitsforschung ist einer der aktuell aktivsten Bereiche der neurophysiologischen Forschung. Über 2000 Studien habe die eindeutig positive Wirkung von Achtsamkeit auf physischer, emotionaler, kognitiver und der Verhaltensebene nachgewiesen. Mehr dazu erfahren Sie bei seinem Vortrag auf der Zen-Woche und vorab hier.

Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, dass wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen. — Thich Nhat Hanh